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Noitzsch

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Noitzsch war bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein Vorwerk des Rittergutes Zschepplin und gehörte auch später verwaltungsmäßig zur Gemeinde Zschepplin. Im Jahre 1945 mussten die Besitzer des Rittergutes Zschepplin - die Familie des Freiherrn Otto Bruno von Mengersen - ihren angestammten Besitz verlassen. Eine neue Zeit begann damit auch für den Ort Noitzsch. Zur Aufnahme der Flüchtlinge aus Schlesien, dem Sudentenland, Ostpreußen, Pommern wurde nach 1945 eine Neubauernsiedlung angelegt, die als ›Neue Straße‹ benannt wurde.

 

In der Zeit nach 1945 bis 1990 war das ehemalige Gutsvorwerk ein Volkseigenes Gut (VEG) - zu dem auch der Rittergutshof von Hohenprießnitz gehörte. Teile des Volkseigenen Gutes Noitzsch übernahm 1990 ein privater Landwirt aus der Region zur weiteren landwirtschaftlichen Nutzung. Die einst dem Vorwerk zugehörige Dorfsiedlung hat sich zu einer idyllischen Waldsiedlung ›Zum Tiergarten‹ entwickelt, in der sich hin und wieder, aber auch künftig neue Bauherren den Traum vom Eigenheim erfüllen.

 

Noitzsch ist Ausgangspunkt für Radtouren in die Prellheide und das Schadebachgebiet. An den Ort grenzt der Golfplatz ›Noitzscher Heide‹. Weitere Informationen finden Sie unter Menüpunkt »Tourismus«.